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Presseinformation_        __________________________________________19. Oktober 2015                                                  

 

Kleinregionentag 2015:

Zusammen, gemeinsam, verschieden - Facetten und Ebenen regionaler Kooperation.

 

„Zu viele Köche verderben den Brei.“ Stimmt – aber nur dann, wenn sich die Köche nicht darüber austauschen, wer welches Gewürz und wie viel davon verwendet hat. Nach ähnlichen Prinzipien funktioniert auch Regionalentwicklung. Auf dieser Basis zeigt der Kleinregionentag in Niederösterreich auf, wie vielfältig und vielseitig Zusammenarbeit und Zusammenhalt in einer Gemeinde, aber auch zwischen den Gemeinden, wirken kann.

 

Steinakirchen am Forst, 19. Oktober 2015: Kommunikation und Vertrauen sind Voraussetzung für eine funktionsfähige und erfolgreiche gemeinde(übergreifende) Kooperation. Das stellen Niederösterreichs Kleinregionen schon seit mehr als 30 Jahren unter Beweis. Der Kleinregionentag macht dieses Erfolgsrezept erlebbar und erfahrbar, wovon sich heuer wieder 120 TeilnehmerInnen überzeugen konnten. Sie trafen einander im Festsaal Steinakirchen am Forst zum alljährlichen Erfahrungsaustausch im Rahmen kommunaler und kleinregionaler  Zusammenarbeit. Außerdem gab es Informationen zu geplanten Änderungen ab 2016. Unterhaltsamer Schlusspunkt der Veranstaltung war das Kooperationskabarett mit Rudi Schöller, wo Ehe,- Berufs-, Gemeinde- und Kleinregionenalltag mit einem Augenzwinkern unter die Lupe genommen wurden.

 

Viele Möglichkeiten der Kooperation.

Kleinregionen in Niederösterreich leben die verschiedensten Formen der Zusammenarbeit. Das Kleine Erlauftal – Austragungsort des diesjährigen Kleinregionentages – etwa ist eine Kleinregion mit langer Tradition und Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen. Diese reichen von Sport über den interkommunalen Wirtschaftspark bis hin zum Gemeindeabwasserverband und einem Standesamtsverband.

Kooperation in einer Kleinregion kann aber auch mittels Bürgerbeteiligung erfolgen. So war beispielsweise die Kleinregion Pielachtal die erste Kleinregion Österreichs mit einem BürgerInnenrat, der deutlich aufgezeigt hat, dass Bürgerbeteiligung großes Erfolgspotential für eine Region hat. Aber auch die kleinregionale Zusammenarbeit bei der Kleinstkinderbetreuung im Waldviertler Kernland – 137 Kinder werden an 10 Standorten betreut – oder die LEADER-Kooperation NÖ Süd mit den drei Kleinregionen Schneebergland, Schwarzatal und Weltkulturerbe-Region Semmering-Rax oder die Kooperation zwischen Stadt, Region und Bevölkerung im Raum Korneuburg mit dem „Masterplan Korneuburg 2036“ zeigen die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten gelebter interkommunaler Zusammenarbeit ebenso wie dadurch vermeidbare Doppelgleisigkeiten.

Eines machen aber alle Kooperationsbeispiele ganz deutlich: Erfolg zeigt sich nur dann, wenn man von der Zusammenarbeit – auf welcher Ebene und in welcher Form auch immer – und deren Notwendigkeit überzeugt ist.

 

Kleinregionen in Niederösterreich.

Kleinregionen sind freiwillige Zusammenschlüsse mehrerer Gemeinden, um gemeinsam Projekte und Maßnahmen umzusetzen. Der Wirkungsgrad des kleinregionalen Projekts oder der Maßnahme beschränkt sich dabei nicht auf eine Einzelgemeinde, sondern erstreckt sich auf die gesamte Kleinregion, d.h. das Gebiet, das die Gemeinden einer Kleinregion abdeckt. Kleinregionen gibt es in Niederösterreich seit mehr als 30 Jahren. Derzeit gibt es 58 Kleinregionen in fünf Hauptregionen. Der Kleinregionentag ist eine Veranstaltung der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik des Landes NÖ in Kooperation mit der NÖ.Regional.GmbH und findet jedes Jahr in einer anderen Hauptregion statt. Rückblick und Infos: www.raumordnung-noe.at à Region àKleinregionen.

 

Rückfragehinweis:

NÖ.Regional.GmbH

Mag. Stefan Pruckner

Tel.: 0676/88 591 312

E-Mail: stefan.pruckner@noeregional.at